Das Kzhionische Sternenreich

Das Kzhionische Imperium ist ein Neo-Feudaler Staat, dem knapp eintausend Welten angehören. Das Imperium ist eine aristokratische Monarchie. Die Menschen des Imperiums sind zwar nicht immer mit den Entscheidungen einverstanden, die auf Primaris, der Regierungswelt des Imperiums, getroffen werden, aber sie sind schlau genug, gewisse Dinge nicht in Frage zu stellen. Das Imperium basiert auf dem Lehenwesen. Jeder Planet ist ein Lehen, das einem hohen Vertreter des imperialen Adels anvertraut wird. Die Adelshäuser sind das wichtigste Instrument des Imperators, Frieden und Einigkeit zu bewahren. Um die Loyalität der Häuser sicherzustellen, bediente sich jeder Imperator ähnlicher Mittel, die sich auf Zuckerbrot und Peitsche herunterbrechen lassen. Die Ehren, Reichtum und Macht, die ein planetares Lehen mit sich bringt, sind für ein Adelshaus immens. Solange die veranschlagten Steuern gezahlt werden, haben die Häuser auf ihren Welten nahezu uneingeschränkte Gewalt. Häuser, die in den Augen des Imperators versagen, sinken schnell im Ansehen aller anderen Adeligen - inklusive naher Familienmitglieder. Dieser Druck presst Bürokraten zu Anführern. Die größte gesellschaftliche Ehre eines einfachen Bürgers, ist der Eintritt ins imperiale Militär. Die großzügigen Vergütungen locken mehr Kadetten in die Kasernen, als das Imperium braucht. Egal wohin der Feldzug führen mag, es mangelt nie an Personal. Bevorzugt werden dabei Kinder unter 10 Jahren, die in einer Art militärischem Internat alles beigebracht bekommen, was ein Soldat können und wissen muss. Die imperiale Militärdoktrin stellt dabei Qualität über Quantität. Imperiale Soldaten sind die gefürchtetsten Truppen des Spiralarms. Jede Religion und Philosophie werden im Imperium geduldet. Wirklich unterstützt wird jedoch nur die Sczuz Tszroveh. Diese Religion predigt Einigkeit, Mut und Selbstlosigkeit. Ihre Gläubigen richten ihr Leben auf eine ewige Reinkarnation aus.

Die Gründung

Primaris war eine entlegene, aber wohlhabenden Welt, die zu Zeiten des CHG eine wichtige Rolle in der Verwaltung der äußeren Territorien spielte. Die Patriarchen und Matriarchin der späteren imperialen Häuser sahen in der Zerschlagung dieser Handelsnetzwerke die Chance, ihre Macht nicht nur zurück zu gewinnen, sondern auch deutlich zu erweitern. Man konzentrierte sich auf eine soziale Guerilla-Taktik, bei der die Bevölkerung zu immer extremeren Handlungen angestachelt wurde. Was mit Protesten begann, uferte in Gewalt aus. Es kam es schließlich zu einem weiteren Bürgerkrieg, der sich wie ein Lauffeuer über ganz Primaris ausbreitete. Inmitten der Häuserkämpfe und Schlachtfelder fanden sich die späteren Gründer der imperialen Adelshäuser, die die Armeen anführten, den Nachschub organisiert und die Kommunikation und Propaganda am Laufen hielten. Als die Stadt „Van Adares“ schließlich von den Revolutionstruppen eingenommen wurde, ergaben sich die meisten Söldner der Netzwerke oder zogen sich auf ihre Schiffe zurück, um aus dem System zu fliehen.

Kern der Expansion

Die sogenannten “Gründerwelten” zählen zum Kern des Impierums. Sie gelten als der Ausgangspunkt der späteren “Ära der Expansion”, die etwa 25 Jahre nach der formellen Gründung des Imperiums begann und seither in mehreren Zyklen das Territorium des Imperiums vergrößert. Die ersten drei Zyklen waren diejenigen, die sowohl die Anzahl an Sternensystem als auch den Wohlstand im Imperium am meisten voranbrachten.

Neue alte Welten

Die neu einverleibten Welten wurden nach imperialem Gesetz als Lehen vergeben. Die Häuser, den diese Lehen anvertraut wurden, waren souverän, was ihr Territorium angeht. Viele hatten Berater oder richteten sogar kleine Gremien oder Kammern ein, um Vertreter aus Wirtschaft, Militär und sogar gewählte Volksvertreter um sich zu scharen. Nach dem ersten Hochgefühl der Befreiung durch das Imperium wurde vielen Leuten klar, dass sie einem feudalen System zujubelten, in dem sie kaum politisches Mitspracherecht hatten. Vor allem während des 7. Expansionszyklus kam es auf vielen Welten zu Unruhen und Rebellionen. Adlige flohen oder waren unfähig mit derartigem zivilem Ungehorsam umzugehen. Diese Rebellionen konnten zwar durch imperiale Truppen erstickt werden, aber dem immer noch jungen Imperium gingen so Leben, Credits und ganze Planeten verloren.

Das moderne Imperium

Es sollte noch fast 200 Jahre dauern, bis Reformen, Gesetze und das Ordnen von Institutionen zu dem Imperium geführt hatten, wie man es heute kennt. Neben dem Thron und den hohen Ministerien, die bisher die gesamte Kontrolle unter sich aufgeteilt hatten, wurde nun ein Oberhaus für den Adel, höhere Offiziere der Flotte und der Armee ins Leben gerufen, sowie ein Unterhaus mit gewählten Vertretern des Volkes. Aus diesen Organen setzte sich der Hohe Rat des Imperiums zusammen. Das war ein übersichtlicher Kreis aus Wirtschaft, Militär, öffentlicher Sicherheit und der Bevölkerung. Den Vorsitz hat der Imperator.

Bildung

Viele Menschen, die im Imperium geboren werden, wird das Leben verhältnismäßig leicht gemacht. Man besucht ab dem 5ten Lebensjahr eine Schule, lernt lesen, schreiben und rechnen. Man unterzieht sich einem Orientierungstest, der den späteren Bildungsweg festlegt und wird einer neuen Schule zugewiesen. 5 bis 7 Jahre später folgt ein weiterer Test, der zeigen soll, wie weit sich der Jugendliche entwickelt hat und ob seine Lebensbahn korrigiert werden muss. Erneut werden neue Schulen, Akademien oder Universitäten zugewiesen. Mit diesem Bildungssystem, das auf den meisten imperialen Welten eingeführt wurde, produziert das Imperiums die nötigen Fach- und Arbeitskräfte, Akademiker und Soldaten, die es für sein Funktionieren benötigt. Den Abweichlern, die es natürlicherweise von Mal zu Mal gibt, werden zwar Chancen geboten, sich in einem Feld ihrer Wahl zu beweisen, doch oftmals behält das System recht. Das hat zur Folge, dass viele Bürger des Imperiums einen Beruf haben, der gut zu ihren Fähigkeiten passt und hält Außenstehende, wie Flüchtlinge und Menschen von ärmeren Grenzwelten, aus dem Arbeitsmarkt heraus. Für derartige Bürger sieht das Berufssystem kleine Hilfsjobs oder Selbstständigkeit vor. Ersteres wird mies bezahlt, zweiteres kaum unterstützt.

Krieg und Kunst

In der imperialen Kultur findet man immer wieder das Motiv des Krieger-Poeten. Tritt man in die imperiale Armee oder die imperiale Flotte ein, so ist die eigene Familie für die Dauer der Dienstzeit durch den Staat abgesichert. Jegliche Kosten die etwa durch medizinische Eingriffe, durch juristische Hilfestellung eines Anwalts oder andere öffentliche Dienstleistungen anfallen, werden ganz oder teilweise vom Staat bezahlt. Das gilt für alle blutsverwandten Familienmitglieder und Ehepartner. Viele Familien sind daher darauf bedacht, wenigstens ein Kind in den Militärdienst zu schicken. Das heißt auch, dass die Soldaten des Imperiums den Staat sehr viel mehr Kosten als andere die Truppen der Allianz oder anderer Sternensysteme. Hinzu kommt, dass imperiale Soldaten eine umfangreiche Ausbildung genießen. Sie nehmen neben dem körperlichen Training auch an taktischen Übungen und simulierten Kampfeinsätzen teil. Neben den Soldaten sind aber auch Künstler und Wissenschaftlicher hoch angesehen. Künstler, im imperialen Sinne, kommt vor allem die Aufgabe der Propaganda zu. Die Kunstakademien des Imperiums beschäftigten sich unter anderem mit darstellender Geschichte, einem Fach, in dem die Studenten lernen, historische Ereignisse im Geiste des Volkswillens darzustellen und umzusetzen. Das Gebiet der Wissenschaftler hat sich dagegen kaum geändert. Wissenschaftlern in den Diensten des Staates werden gigantische Summen zugesprochen, um Forschung zu betreiben. Neben zielgerichteten Projekten hat man jedoch auch Platz für freie Forschung eingeräumt. Das erlaubt es nicht nur Entdeckungen zu machen, die in zielorientierten Projekten nie zustande gekommen wären, sondern bietet auch ein attraktives Arbeitsumfeld für neue Wissenschaftler.

Blutige Unterhaltung

In der Kultur des Imperiums ist Gewalt und Konflikt nichts inhärent Negatives. Es ist daher kaum verwunderlich, dass verschiedene Medienkonzerne innerhalb des Imperiums den Begriff “Wettkampf” sehr, sehr weit fassen. Innerhalb des Imperiums haben verschiedenste Vollkontakt-Sportarten etabliert. Meist handelt es sich dabei um Kampfsportmeisterschaften, sowohl im Duell als auch in Mannschaften, mit oder ohne Waffen. Das reicht hin bis zu Wettkämpfen zwischen Gefangenen, bei denen die Strafe des Gewinners verkürzt oder gänzlich aufgehoben wird. Diese Spiele gelten als kontrovers und haben selbst innerhalb des Imperiums so viele Fans wie Gegner.

Staatskasse und Sklavenarbeit

Das Imperium benötigt zu seiner eigenen Aufrechterhaltung absurde Mengen Geld und Arbeitskraft. Über dieses Geld wacht die Imperiale Zentralbank auf Primaris (ICB). Zusammen mit dem Finanzministerium sorgt sie dafür, dass jeder Beamter und jeder Soldat bezahlt wird und das die Steuern korrekt eingeholt werden. Ein ebenfalls nicht unerheblicher Pfeiler des Staatshaushaltes stellt die Sklavenarbeit dar. Das Wort für Sklave unterscheidet sich im Hoch-Imperial nur mit einer Lautsilbe vom Wort Gefangener. Tatsächlich kann jeder gefangener Straftäter seine Strafe verkürzen, indem er sich freiwillig in die Sklaverei begibt. Neben Kriminellen sind vor allem Kriegsgefangene beliebte Kandidaten für den Sklavenmarkt. Die Arbeiten von Sklaven sind dabei sehr unterschiedliches. Oftmals handelt es sich um niedere Aufgaben. Das reicht von einfachen Arbeiten in einer Fabrik, über Servicepersonal bis in die IT-Brance. Eine besondere Klasse Sklaven sind die „Mar Chedt“, persönliche Diener von Adligen. Der Begriff Mar Chedt wird in etwa mit „goldener Käfig“ übersetzt. Diese Sklaven haben durch die Nähe zu ihrem Adligen zuweilen mehr Macht und genießen größeren Luxus als viele Manager oder Offiziere.

Religion: Die Sczuz Tszroveh

Die Sczuz Tszroveh ist einzige voll anerkannte und staatliche unterstützte Religionsgemeinschaft des Imperiums. Ihre Tempel und Klöster finden sich auf allen imperialen Welten und sogar auf einigen Welten der DMZ und der Allianz. Die treffendste Übersetzung für Sczuz Tszroveh wäre wohl „Ordnung durch Blut. Einigkeit durch Ehre“. Mit „Ordnung“ ist in diesem die Bestimmung oder Berufung einer Person und mit „Blut“ die Blutsverwandtschaft gemeint. Die Sczuz Tszroveh glauben an die Keshta Makath, die „blutsgebundene Reinkarnation“, als die Rekombination von genetischem Material in einer Weise, die es bereits gab. Besonders prominent ist dies in den Zuchtbemühungen der Adelshäuser zu finden. Diese schaffen sogenannte „Hochadlige“ durch das Kreuzen von dutzenden Spendern verschiedener Häuser. Auch der Imperator ersteht aus seinem eigenen genetischen Material, sowie genetischen Proben der mächtigsten Häuser, immer wieder neu von den Toten auf. Der zweite Teil der Übersetzung „Einigkeit durch Ehre“ ist sehr viel leichter zu interpretieren. Die Szuz Tszroveh sehen Selbstverantwortung und Zügelung zum Wohle der Gemeinde als hohe Tugend. In Bezug auf die Keshta Makath glauben sie, dass reinkarnierte Menschen zurückgekehrt sind, weil ihre Familie oder ihre Gemeinde sie braucht.

Andersgläubige

Das Imperium duldet andere Religionen, unterstützt sie aber nicht. Laut Gesetz darf jeder Bürger des Imperiums glauben, was er will. Allerdings gibt es keinerlei Gesetz, das vorschreibt, dass der Staat das auch ermöglichen muss. Das heißt im Klartext: Keine Synagogen für Juden, keine Kirchen für Christen, keine Moscheen für Muslime, keine Köster für Buddhisten, usw. es sei denn, die Glaubsgemeinschaft erreichtet sie mit eigenem Kapital.

Das Reich der Kzhion

Der Kern - Der Kzhion-Sektor

Das Kerngebiet des Imperiums besteht aus knapp einhundert Welten und wird als Kzhion-Sektor bezeichnet. Das Zentrum der Macht ist der Planet Primaris. Dort befindet sich die Thronstadt „Van Adares“, der Justizpalast und der Regierungspalast des hohen imperialen Rates. Auf dem 14 Lichtjahre entfernten Veres befindet sich das Ober- und Unterhaus und auf dem Mond des Gasriesen Tomos, 12 Lichtjahre von Primaris entfernt, ist des Imperiale Oberkommando untergebracht.

Expansionszone

Außerhalb des Kerns findet man die Expansionszone. Dies ist ein Bereich im Raum, der durch das Imperium kontrolliert wird, aber verhältnismäßig dünn besiedelt ist. Oftmals handelt es sich bei Welten der Expansionszone um wiedereroberte Planeten, um Raumstation und andere Siedlungen, nie selten mehr als 1 Milliarde Einwohner zählen. Der Wohlstand in diesem Gebiet ist sehr ungleich verteilt. Hier kommt es darauf an, am richtigen Ort zu sein. Produziert man etwas, dass für das Imperium interessant ist, darf man auf finanzielle Unterstützung hoffen. Einfache Kolonien dagegen existieren am Rande der Bedeutungslosigkeit. Viele Welten in der Expansionszone verfügen über Garnisonen, von denen aus die Imperialen Armee für Ruhe und Ordnung sorgt. Garnisonen sind Militäranlagen, die die Dimensionen von kleinen Städten annehmen können, in denen die Armee Soldaten und Polizeikräfte ausbildet und beherbergt werden. Es sind Logistikzentren mit Werkstätten, Krankenhäusern und Regierungsgebäuden. Bei den meisten Kolonien findet sich eine solche Garnison meist umringt von zivilen Siedlungen.

Grenzgebiete

Verlässt man die Expansionszone, gelangt man in die Grenzgebiete. Die Welten in diesem Gebiet wurde entweder erst vor kurzem besiedelt oder erobert. Auf vielen der Welten im Grenzgebiet findet man Guerillagruppen oder ganze Armeen, die sich der Kontrolle durch das Imperium widersetzen. Unter der Führung erfahrener Generäle und Admiräle wird gegen derartige Dissidenten, Terroristen und ähnliche Unruhestifter vorgegangen.

Entmilitarisierte Zone

Die DMZ ist ein heikler Bereich im All. Nachdem verschiedene Konflikte mit der Allianz drohten zu eskalieren, handelten Diplomaten und Botschafter beider Großmächte eine entmilitarisierte Zone aus. Diese Zone darf von keinem Kriegsschiff des Imperiums oder der Allianz betreten werden. Zu Verstößen unter fadenscheinigen Gründen kommt es allerdings immer wieder. Dennoch hat die DMZ die knapp einhundert Welten, die innerhalb ihrer Grenzen liegen vor einem Krieg bewahrt, der Billiarden Leben kosten würde. Die entmilitarisierte Zone gilt als Zuflucht für Kriminelle, Piraten und anderen Abschaum. Auch viele Agenten des imperialen Geheimdienstes halten sich in dieser Ecke des Orion-Arms auf und warten auf einen unvorsichtigen Deserteur der Allianz oder einen, dem Imperium zugewandten Warlord.

Institutionen des Imperiums

Die imperiale Handelsmarine

Die berüchtigte Handelsmarine ist eine skurrile Mischung aus Militär, Geheimdienst und Staatskonzern. Die Handelsmarine hat die Aufgabe, die wirtschaftlichen Interessen des Imperiums zu verteidigen und umzusetzen. Dazu hat sich über die Jahre nahezu unbegrenzte Ressourcen und Gewaltenfreiheit zugesprochen bekommen. Agenten der Handelsmarine werden meist mit wichtigen diplomatischen Missionen betraut. Nicht selten werden sich von handverlesenen Marinesoldaten begleitet und beschützt. Aufgrund ihrer nahezu uneingeschränkten Befugnisse hat die Handelsmarine den Ruf eines zweiten Geheimdienstes. Das Dienstabzeichen der Handelsmarine öffnet ihren Mitgliedern so ziemliche jede Tür im Imperium.

Imperiale Streitkräfte

Die imperialen Streitkräfte haben eine Vielzahl von Waffengruppen: Die Flotte, die Armee, der Nachrichtendienst, das Aufklärungskorp und die Spezialkommandos. Die Flotte des Imperiums steht unter alleiniger Kontrolle des Admiralsrates und ist in der Hauptsache damit betreut, die Raumüberlegenheit innerhalb des Imperiums zu sichern. Besonders an den Grenzen zur DMZ sind Patrouillen der imperialen Flotte permanent im Einsatz und stellen sicher, dass niemand des Territoriums des Imperiums ohne Erlaubnis verlässt oder betritt. Das gesamte Konzept jeder Armada, jeder Flotte und jeder Flottille ist genaustens geplant und kalkuliert. Eine imperiale Flotte ist gemeinhin eine gut geölte Maschine, in der jedes Schiff eine präzise zugeordnete Rolle spielt. Die imperiale Armee, unter Leitung des Generalsstabes, besteht aus spezialisierten Regimentern. Von der leichten Infanterie bis zur Artillerie ist hier alles vertreten. Der Ernstfall wird immer wieder aufs Neue geprobt und viele Regimente finden sich in Gefechten mit Warlords und Piraten wieder, wo ihre überlegene Taktik und Koordination in den meisten Fällen einen schnellen Sieg bedeutet. Der Nachrichtendienst ist ein gefürchteter Flügel des Imperiums. Dieser geheimnisumwobenen Organisation, die beunruhigend viele Verbindungen zur Handelsmarine pflegt, steht jede erdenkliche Technologie des Imperiums zur Verfügung. Agenten des Nachrichtendienstes sind effizient und sauber in ihrem Vorgehen. Es ist nicht viel über ihr Vorgehen oder ihre Ausrüstung bekannt - was eindeutig für ihre Ausbildung und Fähigkeiten spricht. Das Aufklärungscorp verfügt über die modernsten Schiffe des Imperiums. Sie ist in Friedenszeiten damit beauftragt neue, unbekannte Gebiete zu erfassen und zu kartografieren. Während bewaffneten Auseinandersetzung stellt das Aufklärungscorp die interstellare Kommunikation zwischen der Front und den Kommandozentralen sicher, fängt feindliche Kommunikation ab und unterstützt den Nachrichtendienst. Schließlich die Spezialkommandos. Unbeliebt wie gefürchtet erledigen sie, was andere nicht dürfen. Die Spezialkommandos sind kleine Zellen von Agenten, die direkt dem Imperator und seinen Vertrauten unterstellt sind und auch von niemand sonst Aufträge entgegennehmen. Es sind bestens ausgebildete, artifizierte Profis, die jenseits des Gesetzes und Strafverfolgung agieren. Die Allgemeinheit macht sie für politische Morde an Oppositionellen und Allianz-Diplomaten verantwortlich.

Die Häuser

Die Adelshäuser des Imperiums sind diejenigen, die auf den Welten des Imperiums für Ordnung und Wohlstand sorgen sollen. Die Anzahl der Häuser steigt und fällt. Neugründungen von Häusern aus Blutlinien heraus und die Auflösung von Häusern durch das Zusammenführen kleinerer Häuser sind die Hauptgründe der Schwankungen. Die Häuser bestehen aus Adligen, die durch genetische Auslese miteinander Verwandtschaften pflegen. Sie als eine Familie zu bezeichnen, würde dem Umfang der Verbindungen einzelner Angehöriger eines Hauser nicht ganz gerecht werden. Jedes Haus unterhält eigene Zuchtprogramme, um überlegene Nachkommen zu produzieren und damit ihre Macht zu sichern.

Imperiale Staatskonzerne

Der imperiale Rat ist sehr daran interessiert, auf so viele Schlüsselindustrien wie möglich direkten Einfluss nehmen zu können. Unter der Leitung der Kronfamilie wurden daher eine Reihe von Staatskonzernen gegründet, die mindestens zu 51% dem Staat und damit der Kzhion-Dynastie gehören. Dieses Prinzip ist dem Vorgehen der Allianz sehr ähnlich. Der gravierende Unterschied ist jedoch, dass hier der Staat die Konzerne an sich reißt, während die Allianz sich aus Konzernen gegründet hat. Die meisten dieser Staatskonzerne sind in der Schwerindustrie, chemische Industrie, Nahrungsmittelerzeugung, Maschinenbau, Fahrzeugbau, Werftbetrieb und Elektrotechnik tätig.